Kategorie: Tourtagebuch

10. Etappe: Strasbourg

23. August 2009


Ein wohlverdienter, aber kurzer Ruhetag. Nachdem wir gestern Abend eine klare Ansage gemacht haben ging der Tag heute pünktlich um 9:00 los, 10:00 gab es Frühstück und um 12:00 war dann Sightseeing angesagt.

Mit dem Münster gab es zum ersten Mal auch ein richtiges Kulturprogramm.












Leider musste heute Hanna Ihren Aufenthalt bei der Rolli-Rallye beenden. Wie sollen wir nur den Rest der Tour ohne unsere einzige Sprachexpertin überstehen? Auch unser Gastschreiber Tim musste wieder nach Hause, beide mit dem TGV. Dafür haben wir heute auch noch frisches Personal aufgelesen, Jennys Papa Lutz, Sylvanas Mutti Kony und Hubert, sowie die Hündin Mickey.

Dieser Post entsteht gerade mit einem Bier in der Hand auf der Autobahn von Strasbourg nach Lyon mit 170 km/h untenrum. Hoffentlich erreichen wir unsere Übernachtungsmöglichkeit noch pünktlich. Morgen besuchen wir unseren Rollisponsor Permobil/Lifestand in Lyon.

Gastbeitrag von Tim Lindner - Etappe 9

23. August 2009

Bin heute (22.8.), halb 12, vespätet mit dem ICE angekommen. Frank brachte mich von Bahnhof aus zur Marburg-Marseille Tour. An der ich dann schnell “ausgesetzt” teilgenommen habe. Von Baden-Baden ging es dann 50 km nach Straßburg. Im Prinzip war es genauso wie ich es mir teils vorgestellet habe, teils bisher durch den Blog beschrieben wurde. 3 Fahrräder voraus (heute) 4 E-Rollis, hinten 1 Fahrrad und das Begleitfahrzeug. Auf der Fahrt konnte ich mich über bisherige Tour Highlights informieren lassen. Zudem erlebte ich eine aufregende Reifenpanne von Sylvana und einen umfassenden Kamaradreh (durch ein 3 Mann umfassendes Kamarateam) beim überqueren der Deutsch-Französischen Grenze. Ich wurde dabei ausgelassen, da der Aufwand meiner Person in der Reportage zu hoch ist.

Mich stört das nicht weiter da die Farhrt dieses Tourabschnitts ein besonderes Erlebnis für für mich darstellt. Abends wurden wir von den WohnwagenfahrerInnen mit einem leckeren Topf Nudeln mit Bolgonese Soße in Empfang genommen.  Eben hörten wir noch ein Resumé der ersten Woche, von Jenny mit Verbessungsvorschlägen des gesamten Teams.  Jetzt sitzen wir in lustiger Gemeinschaft zwischen den Wohnwagen und ich schreibe diesen Beitrag. Werde dann mit im Wohnwagen übernachten und morgen wieder (per Zug) in Begleitung von Hanna nach Marburg fahren.

Wünsche euch noch eine gut gelingende Tour mit lohnenden Aufenthalt in Marseille.

Bis dann in Marburg.

Tim

9. Etappe Straßbourg

22. August 2009

Start der neunten Etappe um 11:30, auf in Richtung Straßbourg!

Nachdem wir die pompöse Stadt Baden Baden hinter uns gelassen hatten, sammelten wir Tim (ein Freund aus dem KBH in Marburg) am Wegesrand auf. Er wird uns bis Straßbourg begleiten.

Heute hatten wir die erste kleine Panne. Durch Sylvanas etwas stürmische Fahrweise sprang das rechte Vorderrad von der Felge. Dank Benis tatkräftigem Einsatz konnte die Fahrt jedoch bald weitergehen.

10 Kilometer später das nächste Problem: Der Akku von Sylvanas Rolli machte früher schlapp als geplant, so dass wir nur noch mit 3 km/h über die Landstraße krochen bis die Techniker mit den rettenden neuen Akkus eintrafen.

Bei Rheinau überquerten wir nach vielen Kilometern deutscher Straße die französische Grenze direkt zwei mal (nur für unser nettes Filmteam). Ganz ohne Stau laufen Filmaufnahmen natürlich nicht ab, die Autoschlange hinter uns war beeindruckend. Für uns schon ein tolles Gefühl, nach 1,5 Jahren Planung endlich in Frankreich zu sein.

Wir ließen es uns nicht nehmen noch 5 Km auf französischem Boden zu fahren, bevor wir in die Autos verladen wurden um zu dem von Hanna und Thommy gefundenen Campingplatz am Rande von Straßbourg zu fahren.



















Auch die Wohnmobilfahrten sind nicht ganz ohne Missgeschicke abgelaufen. Die Straßen in Straßbourg sind ein wenig eng für unsere Wohnmobile. Immerhin lernten wir in dieser Situation einen sehr netten Anwohner kennen, der uns zum nächsten Campingplatz vorausfuhr.

8. Etappe Baden-Baden

21. August 2009

Die Reise in den gepflegten und schönen Kurort Baden-Baden gestaltete sich recht problemlos. Mit einer kleinen Verspätung angekommen erwartete uns Oberbürgermeister Gerstner im Kurhaus. Er empfing uns im hauseigenen Restaurant, lud uns auf ein Getränk ein und schenkte uns Basecaps und Schlüsselanhänger. Durch seinen Namen erhielten wir Zugang zu den Umkleiden und duschen des Aumatt-Stadions, neben dem wir campierten. Das freundliche Team des Restaurants stellte uns ohne Zögern Strom zur Verfügurng und das Friedrichsbad sicherte uns Duschmöglichkeiten zu, die wir im Endeffekt nicht benötigten. Trotzdem an dieser Stelle Dank für den netten Kontakt und das Engagement.

Der Abend in Baden-Baden verlief äußerst entspannt mit einem guten Essen von Ivo, Nancy und Hanna. (NACHTRAG: In Baden Baden sollten wir unsere kälteste Nacht der gesamten Tour erleben.)

Stärkung für die kommende Etappe nach Strasbourg…

7. Etappe Karlsruhe

21. August 2009

Am Abend erreichten wir durchgeschwitzt den überteuerten und ausgestorbenen Campingplatz in Karlsruhe/Durlach. Schon die Anreise gestaltete sich als schwierig (warum sind wir nur eine “Gruppe”??). Die Campingsplatzbesitzer waren der Meinung uns mit vorgeschobenen Gründen am Verlassen des Campingsplatzes zu hindern. Die unbeeinflussbare und unbestechlich programmierte Schranke, liess sich schlussendlich durch den Dreh eines simplen Schlüssels, der sich seiner befreienden Wirkung nicht bewusst war, öffnen. Unser Ruhetag verkam zu einer Odyssee von Organisationschaos und Terminen.

Lichtblick des Tages war der Empfang beim Bügermeister W. Jäger im Rathaus von Karlsruhe.  Wir danken allen Sprechern für ihre ermutigenden Worte und Glückwünsche. Diese werden uns auf unserer Tour begleiten. Die großzügige Spende der Stadt hilft uns enorm.

Dank Heinrich Buschmann hatten wir die Möglichkeit unseren grausigen Zeltplatz zu verlassen und auf die wunderschönen Rheinterassen direkt am Rheinufer zu wechseln. Wir danken der hiesigen Gaststätte “Rheinterrasse” für ihre nette Versorgung und Gastfreundschaft. Trotz einer nahezu unfassbaren Anzahl an Mückenstichen und einer Unwetterwarnung, die sich als leere Drohung herausstellte, möchten wir diese Erfahrung nicht missen.

… Der kommende Tag führt uns nach Baden-Baden…