Einträge im August 2009

11. Etappe Lyon - Orange

24. August 2009




14 Uhr Empfang mit rotem Teppich, Fingerfood, Champagner und viel Applaus für uns bei Lifestand (Permobil). Wir drei bekamen jeweils einen Pokal, Wein und Süßigkeiten.

Danach folgten Interviews mit einer gut aussehenden französischen Kamerafrau, die wir gerne gegen unseren Kameramann eingetauscht hätten (natürlich nur unsere männlichen Teilnehmer 98% :-). Danach bekamen wir noch eine Führung durch das Werk der Rollifirma, wo wir viel Spaß mit Helium hatten. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Lifestand, für ihre gute Bewirtschaftung und Gastfreundschaft.

Nach diesem Highlight machten wir uns auf den Weg zu unserem heute spontan geänderten Tourziel Orange. Auf unserem Weg stellten wir fest, dass Marseilles auf den Wegweisern immer näher rückt und unsere Tour langsam aber sicher dem Ende zugeht. Landschaft, Klima, Kultur ändern sich momentan im Sekundentakt. An unserem Bier merken wir, dass die Temperaturen jetzt immer noch um die 28 Grad liegen. Leider hatte unser Pool bereits geschlossen als wir ankamen.

Sehr zu bedauern ist auch, dass uns heute Adrian und Luca verlassen mussten. Hier geht nochmal ein besonderer Dank hin. Ihr habt uns eine wunderbare Zeit beschehrt und uns die Tage wunderbar unterstützt.

Einen herzlichsten Dank auch an Chef Ulli Maltry, der uns zwei Tage beehrte. Ohne seine großzügige Unterstützung wäre diese Tour wohl unmöglich. Danke!!!

Andreas Freund Peter zauberte uns auf dem Campingplatz ein wunderbares Abendessen. Hier auch nocheinmal einen besonderen Dank.

Heute gehen wir alle früh schlafen und trinken auch nichts. :-) (so wie immer) Morgen geht es auf nach Avignon…

PS: es ist 23:53 und wir trinken nur noch aus :-) und aus, und aus, und aus….

10. Etappe: Strasbourg

23. August 2009


Ein wohlverdienter, aber kurzer Ruhetag. Nachdem wir gestern Abend eine klare Ansage gemacht haben ging der Tag heute pünktlich um 9:00 los, 10:00 gab es Frühstück und um 12:00 war dann Sightseeing angesagt.

Mit dem Münster gab es zum ersten Mal auch ein richtiges Kulturprogramm.












Leider musste heute Hanna Ihren Aufenthalt bei der Rolli-Rallye beenden. Wie sollen wir nur den Rest der Tour ohne unsere einzige Sprachexpertin überstehen? Auch unser Gastschreiber Tim musste wieder nach Hause, beide mit dem TGV. Dafür haben wir heute auch noch frisches Personal aufgelesen, Jennys Papa Lutz, Sylvanas Mutti Kony und Hubert, sowie die Hündin Mickey.

Dieser Post entsteht gerade mit einem Bier in der Hand auf der Autobahn von Strasbourg nach Lyon mit 170 km/h untenrum. Hoffentlich erreichen wir unsere Übernachtungsmöglichkeit noch pünktlich. Morgen besuchen wir unseren Rollisponsor Permobil/Lifestand in Lyon.

Gastbeitrag von Tim Lindner - Etappe 9

23. August 2009

Bin heute (22.8.), halb 12, vespätet mit dem ICE angekommen. Frank brachte mich von Bahnhof aus zur Marburg-Marseille Tour. An der ich dann schnell “ausgesetzt” teilgenommen habe. Von Baden-Baden ging es dann 50 km nach Straßburg. Im Prinzip war es genauso wie ich es mir teils vorgestellet habe, teils bisher durch den Blog beschrieben wurde. 3 Fahrräder voraus (heute) 4 E-Rollis, hinten 1 Fahrrad und das Begleitfahrzeug. Auf der Fahrt konnte ich mich über bisherige Tour Highlights informieren lassen. Zudem erlebte ich eine aufregende Reifenpanne von Sylvana und einen umfassenden Kamaradreh (durch ein 3 Mann umfassendes Kamarateam) beim überqueren der Deutsch-Französischen Grenze. Ich wurde dabei ausgelassen, da der Aufwand meiner Person in der Reportage zu hoch ist.

Mich stört das nicht weiter da die Farhrt dieses Tourabschnitts ein besonderes Erlebnis für für mich darstellt. Abends wurden wir von den WohnwagenfahrerInnen mit einem leckeren Topf Nudeln mit Bolgonese Soße in Empfang genommen.  Eben hörten wir noch ein Resumé der ersten Woche, von Jenny mit Verbessungsvorschlägen des gesamten Teams.  Jetzt sitzen wir in lustiger Gemeinschaft zwischen den Wohnwagen und ich schreibe diesen Beitrag. Werde dann mit im Wohnwagen übernachten und morgen wieder (per Zug) in Begleitung von Hanna nach Marburg fahren.

Wünsche euch noch eine gut gelingende Tour mit lohnenden Aufenthalt in Marseille.

Bis dann in Marburg.

Tim

9. Etappe Straßbourg

22. August 2009

Start der neunten Etappe um 11:30, auf in Richtung Straßbourg!

Nachdem wir die pompöse Stadt Baden Baden hinter uns gelassen hatten, sammelten wir Tim (ein Freund aus dem KBH in Marburg) am Wegesrand auf. Er wird uns bis Straßbourg begleiten.

Heute hatten wir die erste kleine Panne. Durch Sylvanas etwas stürmische Fahrweise sprang das rechte Vorderrad von der Felge. Dank Benis tatkräftigem Einsatz konnte die Fahrt jedoch bald weitergehen.

10 Kilometer später das nächste Problem: Der Akku von Sylvanas Rolli machte früher schlapp als geplant, so dass wir nur noch mit 3 km/h über die Landstraße krochen bis die Techniker mit den rettenden neuen Akkus eintrafen.

Bei Rheinau überquerten wir nach vielen Kilometern deutscher Straße die französische Grenze direkt zwei mal (nur für unser nettes Filmteam). Ganz ohne Stau laufen Filmaufnahmen natürlich nicht ab, die Autoschlange hinter uns war beeindruckend. Für uns schon ein tolles Gefühl, nach 1,5 Jahren Planung endlich in Frankreich zu sein.

Wir ließen es uns nicht nehmen noch 5 Km auf französischem Boden zu fahren, bevor wir in die Autos verladen wurden um zu dem von Hanna und Thommy gefundenen Campingplatz am Rande von Straßbourg zu fahren.



















Auch die Wohnmobilfahrten sind nicht ganz ohne Missgeschicke abgelaufen. Die Straßen in Straßbourg sind ein wenig eng für unsere Wohnmobile. Immerhin lernten wir in dieser Situation einen sehr netten Anwohner kennen, der uns zum nächsten Campingplatz vorausfuhr.

8. Etappe Baden-Baden

21. August 2009

Die Reise in den gepflegten und schönen Kurort Baden-Baden gestaltete sich recht problemlos. Mit einer kleinen Verspätung angekommen erwartete uns Oberbürgermeister Gerstner im Kurhaus. Er empfing uns im hauseigenen Restaurant, lud uns auf ein Getränk ein und schenkte uns Basecaps und Schlüsselanhänger. Durch seinen Namen erhielten wir Zugang zu den Umkleiden und duschen des Aumatt-Stadions, neben dem wir campierten. Das freundliche Team des Restaurants stellte uns ohne Zögern Strom zur Verfügurng und das Friedrichsbad sicherte uns Duschmöglichkeiten zu, die wir im Endeffekt nicht benötigten. Trotzdem an dieser Stelle Dank für den netten Kontakt und das Engagement.

Der Abend in Baden-Baden verlief äußerst entspannt mit einem guten Essen von Ivo, Nancy und Hanna. (NACHTRAG: In Baden Baden sollten wir unsere kälteste Nacht der gesamten Tour erleben.)

Stärkung für die kommende Etappe nach Strasbourg…